VITA

Akademische Berufserfahrung

Seit 2022: Akademische Mitarbeiterin, Fachhochschule Potsdam (Deutschland)
Seit April 2026:
Forschungsprojekt: “VEStOR: Vernetzung, Erweiterung, Stärkung der OER Community OpenRewi” (BMBFSFJ gefördert)
Prof. Dr. Ellen Euler (Fachhochschule Potsdam); Prof. Dr. Nikolas Eisentraut (Leibniz Universität Hannover)
2022-2025:
Forschungsprojekt: „Wissenschaftlerinnen in die Medien: Chancen und Herausforderungen für Frauen durch die digitale Erweiterung klassischer Wissenschaftskommunikation“ (BMBF)
Leitung: Prof. Dr. Judith Ackermann (Forschungsprofessorin für Digitale Medien und Performance in der Sozialen Arbeit)

2019–2021: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am ITM, Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht, Universität Münster (Deutschland)
Joint-Venture-Forschungsprojekt mit Amazon Dtl. und der Universität des ITM. Projektleitung: Prof. Dr. Holznagel.
Wissenschaftliche Koordination und operative Leitung einer internationalen qualitativen Organisationsstudie in globalen Unternehmen mit Fokus auf Diversitätsstrategien, Innovationsfähigkeit und Entscheidungsprozesse.
Verantwortlich für Studiendesign, Durchführung der Interviews sowie das Management interdisziplinärer Forschungsteams.
Konzeption und Umsetzung des wissenschaftlichen Transfers (internationale Roundtables, Abschlusskonferenz in Berlin) sowie Mitherausgabe eines Sammelbands.

2012: Research Fellow, Bibliotheca Hertziana, Rom (Italien)
Abteilung Futurismus

2011: Wissenschaftliche Hilfskraft, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Prof. Dr. Verena Krieger (Kunst und Kunsttheorie der Neuzeit, Moderne und
Gegenwart)

2010: Forschungspraktikum, Kunsthistorisches Institut, Florenz
Max-Planck-Gesellschaft

Ausbildung

Seit 2022: Promotion an der Kunstakademie Düsseldorf
Arbeitstitel: Art Beyond the Canon #feministartists: Discrimination, Social Media, and the Establishment of Female Artists in the Contemporary Art Market

Weiblich gelesene Künstlerinnen erfahren trotz des paritätischen Zugangs zu Kunstakademien weiterhin Diskriminierung und Exklusion. Bereits in den ersten Jahren nach dem Abschluss zeigen sich eine geringere Ausstellungsbeteiligung und niedrigere Marktpreise. Ultra-contemporary Künstlerinnen (unter 40 Jahren) suchen daher über Social-Media-Plattformen wie Instagram und TikTok mediale Sichtbarkeit und knüpfen Kontakte zu einer neuen Generation von Sammlerinnen. Viele nutzen das Hashtag #feministartist als Teil ihrer digitalen Selbstdarstellung. Diese Dissertation untersucht, wie sich Künstlerinnen abseits des traditionellen Kunstmarkts positionieren und welchen Einfluss Social Media auf ihre künstlerische Produktion hat. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Wie nehmen ultra-contemporary artists Diskriminierungs- und Exklusionsmechanismen wahr, wie gehen sie damit um und wie beeinflusst Social Media ihre Arbeit? Die Mikrostudie kombiniert narrative Interviews mit Künstlerinnen und Sammlerinnen aus Deutschland mit einer Social-Media-Analyse zentraler Akteure. Methodologisch wird mit der Grounded Theory gearbeitet, sensibilisiert durch Latours Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT) und die Dispositivanalyse nach Bührmann. Ziel ist eine induktive Analyse der durch digitale Plattformen geformten Dynamiken und Machtverhältnisse. Zudem werden im Sinne des Doing Gender-Ansatzes (Gildemeister 1992, 2004) (feministische) Strategien im künstlerischen Produktionsprozess sowie Narrative zur Subjektivierung künstlerischer Identität untersucht. Die Arbeit leistet einen Beitrag zur Erforschung der Auswirkungen digitaler Plattformen auf die Etablierung von Künstlerinnen und die Transformation des zeitgenössischen Kunstmarkts.
Betreuung: Prof. Dr. Nina Tessa Zahner, Prof. Dr. Judith Ackermann
Status: in der Abschlussphase

Erfolgreiche Teilnahme an Statistik I & II (WS 2023/24, SS 2024), HU Berlin
Medienakademie der Friedrich-Naumann-Stiftung

2011–2013: M.A. Kunstgeschichte & Bildwissenschaft, Jena (1,4)
Masterarbeit: Ivo Pannaggi – Als Kaleidoskop der Avantgardebewegungen. Eine Untersuchung der Fotomontagen. (1,0)
2006–2009: B.A. Kunstgeschichte & Archäologien Europas, Halle (1,0)
Bachelorarbeit: Die Parteizentralen von SPD und CDU – Politische Architektur
2011/12: Auslandsstudium La Sapienza, Rom (Italien)
Kunstgeschichte, Filmwissenschaften und Philosophie.

Stipendien/ Auszeichnungen

2025: Promotionsabschlussstipendium der Fachhochschule Potsdam
2023: Promotionsstipendium der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
2023: Publikumspreis WISPoP – Potsdamer Preis für Wissenschaftskommunikation
für das Interviewformat Kopf & Kuchen (gemeinsam mit Anna-Sophie Barbutev)
2012: Research Fellowship
Bibliotheca Hertziana, Rom (Italien)
Max-Planch-Institut für Kunstgeschichte, Rom (Italien)
2022-2024: Promotionsstipendium der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit
2018: RAHM – The LGBT Leadership Contest (international)
Top 10 Finalistin –
2003: Goldene Feder
Beste Schülerzeitung & Bestes Layout (Anne-Kathrin Gerlieb), Jugendpresseball Magdeburg

Mitgliedschaften/Ehrenämter

Arbeitskreis der Soziologie der Künste
Freundeskreis der Nationalgalerie, Berlin
TIAMSA – The International Art Market Studies Association
RAHM – The Global LGBT+ Leadership Community
Ehrenamtliche Awarenessarbeit & Gewaltprävention (Lambda e.V. etc.)